Workshop:
AI and the Self
Interdisciplinary and Cross-Cultural Perspectives
Diese Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.
Der Workshop zielt darauf ab, Forscher:innen aus den Bereichen KI, Psychologie, Neurowissenschaften und Philosophie zusammenzubringen, unter Einbeziehung von Perspektiven östlicher Traditionen wie Buddhismus, Vedanta und Daoismus, um zu untersuchen, wie immer leistungsfähigere KI-Systeme die Art und Weise beeinflussen können, wie Menschen das "Selbst" verstehen und erleben. Da die Interaktionen mit KI-Systemen (einschließlich Chatbots) immer häufiger und persönlicher werden, können KI-generierte Antworten das Selbstbild, Entscheidungen und die Identität prägen. Gleichzeitig verschwimmt die Grenze zwischen Menschen und künstlichen Agenten zunehmend – beispielsweise wenn Avatare uns in Besprechungen auf eine Weise vertreten können, die kaum von einer realen Person zu unterscheiden ist. Diese Entwicklungen werfen praktische und konzeptionelle Fragen zu Handlungsfähigkeit, Authentizität und der Bedeutung des "wahren Selbst" im Alltag auf.
Der Workshop wird Vorträge von Experten aus den verschiedenen Fachgebieten mit Diskussionsrunden verbinden, um gemeinsame Ideen und offene Fragen herauszuarbeiten.
Daten und Anmeldung
Der Workshop findet am 2. und 3. Juni im Seminarraum des Center for Science and Thought, Konrad-Zuse-Platz 1-3, 53227 Bonn, statt. Der Workshop beginnt um 9:00 Uhr, das offizielle Programm startet um 9:30 Uhr.
Wenn Sie am Workshop teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 29. Mai unter folgender Adresse an: desirable@gmail.com
Im Rahmen des Workshops hält Monojit Choudhury am 2. Juni um 16:00 Uhr den Mercator-lecture "Turing Test 2.0: Reimagining the Goals of Artificial Intelligence in the Post-GenAI World".
Programm
Dienstag, 2. Juni
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9:00 - 9:30 |
Ankunft und Morgenkaffee |
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9:30 - 10:15 |
Monojit Choudhury (MBZUAI): Opening Remarks |
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10:15 - 11:00 |
Robin Wang (Loyola Marymount University): The Bright Machine and the Wandering Self: 明道若昧 in the Age of AI |
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11:00 - 11:30 |
Kaffeepause |
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11:30 - 12:15 |
Prashant Kumar (CST, Universität Bonn): Anātman Semantics |
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12:15 - 13:00 |
Chelsea Haramia (CST, Universität Bonn): Globalized AI and Agential Dilemmas |
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13:00 - 14:00 |
Mittagspause |
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14:00 - 15:30 |
Diskussionsrunde |
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15:30 - 16:00 |
Kaffeepause |
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16:00 - 17:30 |
Mercator-lecture von Monojit Choudhury (MBZUAI): Turing Test 2.0: Reimagining the Goals of Artificial Intelligence in the Post-GenAI World |
Mittwoch, 3. Juni
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9:00 - 9:30 |
Ankunft und Morgenkaffee |
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9:30 - 10:15 |
Haneesha Pinnamaraju (CDC Shine): Neurodevelopment in the Age of AI |
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10:15 - 11:00 |
Markus Gabriel (Universität Bonn): The Emotional Turn in AI |
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11:00 - 11:30 |
Kaffeepause |
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11:30 - 12:15 |
Akhil Arora (Aarhus Universität): TBA |
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12:15 - 13:00 |
Sougata Saha (MBZUAI): TBA |
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13:00 - 14:00 |
Mittagspause |
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14:00 - 15:30 |
Diskussionsrunde |
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15:30 - 16:00 |
Kaffeepause |
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16:00 - 17:00 |
Diskussionsrunde |
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17:00 - 17:30 |
Monojit Choudhury (MBZUAI): Closing Remarks |
Desirable Digitalisation: Rethinking AI for Just and Sustainable Futures
Das Projekt "Desirable Digitalisation: Rethinking AI for Just and Sustainable Futures" ist ein gemeinsames Forschungsprogramm der Universitäten Cambridge und Bonn, das von der Stiftung Mercator gefördert wird. Es erforscht, wie KI (künstliche Intelligenz) und andere digitale Technologien durch Konzepte des Humanen beeinflusst werden und wie sie verantwortungsvoll, sozial gerecht und ökologisch nachhaltig gestaltet werden können.
Kontakt und Organisation
Christiane Schäfer
University of Bonn, Center for Science and Thought, Institute of Philosophy, Konrad-Zuse-Platz 1-3
53227 Bonn